Wir helfen, wo wir gebraucht werden!

Berichte aus den Bezirken Reutte, Kitzbühel und Kufstein

Ab dem 06.01.2019 meinte es Frau Holle sehr gut mit Tirol. Teilweise spitzte sich die Lage in den Bezirken Reutte, Kitzbühel und Kufstein ernsthaft zu und ehrenamtliche Helfer, darunter natürlich auch die Tiroler Bergwacht, unterstützten die Betroffenen.

Im Bezirk Reutte wurde Bezirksleiter Albert Kerber am 08.01.2019 in die Bezirkseinsatzleitung der BH Reutte einberufen und war bei allen Sitzungen und Entscheidungsfindungen dabei (z. B. die Entscheidung über die Straßensperre der B179, Fernpassbundesstraße, zwischen Bichelbach und Lermoos). Es waren im Bezirks Reutte ca. 50 Bergwächter für den Ernstfall gerüstet und 15 Bergwächter rund um die Uhr in Bereitschaft.

Im Bezirk Kitzbühel war die Bezirksleiterin Simone Fuchs ab 07.01.2019 mit der Einsatzleitung der BH Kitzbühel regelmäßig in Kontakt. Die Bergwächter des Bezirks Kitzbühel unterstützten ab den frühen Morgenstunden des 07.01.2019 bei verschiedenen Hilfsdiensten (Verkehrsdienste/Absperrmaßnahmen/Schneeräumung/Vorbeugung von Dachlawinen) die Bevölkerung. Es waren ca. 20 Bergwächter für den Ernstfall gerüstet und 15 Bergwächter in Bereitschaft.

Im Bezirk Kufstein wurde Bezirksleiter Zvonko Karadakic vom Bezirksfeuerwehrkommandanten Kufstein um Mithilfe bei Schneeräumearbeiten am Dach der Arena Kufstein gebeten und die Bergwächter unterstützen sehr gern.

Die Hundeführer der Diensthundestaffel war ebenfalls seit 08.01.2019 in KAT-Bereitschaft.

Erst mit 16.01.2019 entspannte sich die Wetterlage und die Bereitschaft wurde aufgehoben.

Erreichbarkeit

Tiroler Bergwacht
Landesgeschäftsstelle
Brixner Straße 2/1.OG
A-6020 Innsbruck

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Parteienverkehr:
Montag 9-12 Uhr

Tel: +43 (0)664 60 255 100

verwaltung@tbw.gv.at

Wussten Sie, dass…

– ca. 1100 Bergwächter ihren Dienst in einer der 99 über das gesamte Landes- gebiet verteilten Einsatz- stellen leisten?

– rund 50 Frauen Mitglieder der Bergwacht sind?

– Bergwächter im Dienst als Beamte anzusehen sind?

– der Finanzbedarf der Tiroler Bergwacht durch Zu- wendungen des Landes, der Gemeinden sowie durch Spenden gedeckt wird?